#zusammenerinnern

Wer bin ich und wo sind meine Wurzeln? Wo liegt meine Heimat und welchen Weg sind meine Vorfahren gegangen? Wie hat es sie nach Kasachstan oder nach Sibirien verschlagen? Wie kamen sie in die Ukraine und wie lebten sie in Polen? So viele unbeantwortete Fragen. 

AKTUELL: Ein kleines Video über meine Reise in das Heimatdorf meines Vaters nach Kamenka in Kasachstan... 

 

Rückblick 2018:

Fünfzehn Jahre lang träumte ich davon mich auf die Spurensuche meiner deutschen und finnischen Vorfahren zu begeben. Nun habe ich den ersten großen Schritt gewagt: 

Im September 2018 sind wir mit der wundervollen und engagierten Irina Peter aus Mannheim in die Ukraine, nach Wolhynien gereist, um uns auf die Spurensuche unserer Vorfahren zu begeben. Irinas Großeltern kommen aus derselben Region in der Ukraine wie meine. Ihre Eltern und sie lebten im gleichen Gebiet in Kasachstan wie mein Vater. Nun leben Irina und ich beide in Baden-Württemberg. Zufall? Schicksal? Göttliche Fügung? Wie auch immer - wir haben uns gefunden und teilen eine Herzensangelengenheit: So viel wie möglich über unsere Vorfahren zu erfahren. 

 

 

Da waren wir auf der Suche nach dem Dorf Dubowaja, in dem meine Großmutter Linda Nickel, später verheiratete Martin, geboren ist. Seht selbst, was von diesem Dorf übrig geblieben ist...

 

Diese Reise war erst der Beginn einer großen Spurensuche, die mich noch an viele Orte führen wird. Ich nehme euch gerne mit auf diese Reise und freue mich über Zuspruch und gerne auch Kontaktaufnahme. Teilt mit mir eure Erfahrungen und Familiengeschichten. 

Lasst uns #zusammenerinnern 

 

Weitere Eindrücke gibt es auf meiner Facebook-Präsenz und bei Instagram (siehe Stories):

https://www.facebook.com/martikat

https://www.instagram.com/martikat.de/

 

 

#ZUSAMMENERINNERN

GEDENKSTÄTTE IN WOLHYNIEN FÜR DIE OPFER POLITISCHEN TERRORS. 

 

Nikolaj ist Rentner und lebt in der Ukraine, in einem kleinen Dorf namens Poljanka. Früher befanden sich in der Nähe dieses Dorfes viele deutsche Siedlungen. Doch heute erinnert nichts mehr daran. Die Bewohner wurden in den 30er Jahren deportiert, verhaftet, erschossen. Die Dörfer später ausgelöscht oder umbenannt. Nichts sollte mehr an die Existenz der Deutschen erinnern. 

82 Jahre später wage ich eine Reise in die Ukraine. Ich möchte den Ort, wo einst meine Großmutter geboren ist, aufsuchen. Nikolaj erklärt sich bereit, uns diesen Ort zu zeigen. 

Später besuchen wir sein Museum in Poljanka und erfahren, dass Nikolaj vorhat, eine Gedenkstätte für die Opfer politischen Terrors zu errichten. Ein Antrag auf Unterstützung wurde von der Verwaltung abgelehnt. Die Angehörigen sollen für die Kosten selbst aufkommen. In der Ukraine ist eine Spendensammlung undenkbar. 

Ich bin von seinem Engagement so berührt, dass ich nicht anders kann, als diese Idee aufzugreifen. 

Nun möchte ich Nikolaj bei seinem Vorhaben unterstützen und sammle Spenden für die Gedenkstätte. Das Denkmal wird in der Nähe von Poljanka, im Gebiet Schitomir in der Ukraine aufgestellt. In Wolhynien, wo einst Deutsche, Polen, Juden und Ukrainer friedlich nebeneinander gelebt haben, bis sie in die Mühlen des stalinistischen Terrors gelangt sind. 

Lasst uns gemeinsam helfen, diese Gedenkstätte zu errichten, damit es einen Ort gibt, wo den Opfer gedacht, wo an sie erinnert wird, wo wir Angehörige trauern können. Ein Ort der Trauer und Erinnerung. Lasst uns zusammen erinnern. 

Hier geht es zum Moneypool auf Paypal, wo man Geld spenden kann und einsehen kann, wie viel bereits gespendet wurde. Jeder Cent ist willkommen!

Die Spende geht natürlich auch über andere Wege. Setzen Sie sich dazu einfach mit mir über das Kontaktformular in Verbindung.

 

 

 

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